SOS SAVE OUR SEXUALITY Liebe ist der Schlüssel für die Zukunft Frei verfügbare Pornografie fördert eine lieblose und gewaltvolle Gesellschaft Pornografie und fiktionale Gewalt erzeugen im Inneren des Empfängers eine Gefühlswelt, die für das Gehirn genau so real ist wie die Realität. Die Gefühle und Phantasien, die durch diese Unterhaltungsangebote ausgelöst werden, verwirklichen sich zunehmend in unserer Welt. Stimuliert durch eine profitorientierte Medienindustrie, erleben wir mit dem Beginn des 21. Jahrhunderts eine entmenschlichte Brutalisierung und Sexualisierung von Kindern und Jugendlichen. Medienangebote sind Sozialisationsagenten. Frei zugängliche Internet-Pornografie als Sozialisationsagent von Kindern und Jugendlichen hemmt ihre Entwicklung zu liebesfähigen und pro sozialen Erwachsenen. Es bereichert unsere Gesellschaft nicht, wenn Kinder und Jugendliche im Internet Pornografie konsumieren, es beraubt sie, durch einen neuronalen Mindprogramming-Effekt am Monitor, ihrer sinnlichen Liebesfähigkeit und der Möglichkeit einer stärkenden Verbindung von Frau und Mann. Pornografiekonsum verändert Menschen. Im Zeitalter von frei verfügbarer Pornografie sind Mädchen und Frauen mehr denn je gefährdet, Opfer einer sexuellen Gewalttat zu werden. Das Gehirn der Porno-Konsumenten verändert im Rausch der sexuellen Erregung am Monitor und des reichlich einschießenden Testosterons seine Strukturen. Ein von Pornografie geprägtes männliches Gehirn reagiert auf (reizvolle) Frauen automatisch mit den sexuellen Triebmustern, die es am Monitor verankert hat. Junge Mädchen, auf der Suche nach Liebe und unter dem Druck der pornografischen Vorbilder, reduzieren sich im Gegenzug freiwillig auf austauschbare Sexpuppen. Sie spüren, dass Männer den Wert von Frauen zunehmend an ihrer sexuellen Attraktivität und Bereitschaft im Maßstab der Vorbilder der Pornoindustrie messen. Das Gehirn des regelmäßigen Pornokonsumenten entwickelt Wahrnehmungsfilter, die andere weibliche Qualitäten nicht erfassen. Im Pornozeitalter bleiben Beziehungen körperlich und oberflächlich. Männer wie Frauen geraten unter den Druck der Pornovorbilder und fühlen sich zunehmend überfordert und innerlich entleert durch sexuelle Aktivitäten. Der Partner wird zur Projektionsfläche der gespeicherten Pornoeindrücke und damit austauschbar. Intimität und Nähe werden beim Porno-Sex nicht erfahren. Frei verfügbare Pornografie erzeugt durch den (unbemerkten) Mindprogramming Effekt ein männliches Selbstverständnis, sich an Frauen sexuell zu bedienen und den weiblichen Körper lediglich zur dumpfen, animalischen Triebabfuhr zu benutzen. Die Pornoindustrie raubt Frauen zunehmend die Möglichkeit, auf einen Liebhaber zu treffen, der den weiblichen Körper verehrt und die sexuelle Lust der Frau stimuliert. Frei verfügbare Internet-Pornografie begrenzt unsere Sexualität. Das Bild der Frau als (schmerzbefreites) Lustobjekt des Mannes hat sich in den Köpfen der modernen Internet-Gesellschaft bereits unbewusst festgesetzt. Die weibliche Lust tritt in den Hintergrund und die Befriedigung des Mannes in den Vordergrund. Pornokonsumenten wollen von Frauen nach den Vorbildern der Sexindustrie bedient werden, um zur sexuellen Triebabfuhr - wie am Monitor- zu gelangen. Das Gro der Bürger glaubt an die sexuelle Befreiung durch die Pornografie. Doch in Wirklichkeit begrenzt Pornografie den Erlebnisspielraum der menschlichen Sexualität. Männer verlieren das Interesse, den weiblichen Körper zu entdecken und die weibliche Lust zu stimulieren. Beim Sex sind sie auf ihre Triebabfuhr fokussiert. Die freie Verfügbarkeit von Pornografie wirkt zersetzend und schwächend auf unser Leben ein. Auch wenn Frauen in der westlichen Welt als gleichgestellt gelten, werden sie durch die Pornografisierung unserer Gesellschaft den männlichen Bedürfnissen und Trieben wieder zunehmend unterordnet - und zwar nicht nur sexuell. Soziale Zukunft Prägen pornografische Darstellungen weiterhin in diesem Ausmaß die erwachende Sexualität und das Rollenverständnis von Millionen minderjähriger Konsumenten, werden Beziehungen zukünftig lediglich über eine auf den Trieb reduzierte Sexualität zueinander hergestellt werden. Wir verlieren dadurch nicht nur die Basis für tragfähige Partnerschaften, sondern auch die Basis für eine mitfühlende und soziale Gesellschaft. Die Omnipräsenz und freie Verfügbarkeit von Pornografie reduziert Frauen nicht nur auf Sexobjekte für Männer, sie lenkt die junge und moderne Internetgesellschaft in die sexuelle Verrohung, die emotionale Isolation und in die seelische Bezuglosigkeit zu beliebigen, austauschbaren (Sex-) Partnern. Wollen wir das? "Wir sind wahrscheinlich die letzte Generation, die noch das Gefühl von sinnlicher Sexualität, Liebe und Vertrauen erlebt." (http://www.aww.com.au/latest-news/in-the-mag/lost-innocence-why-girls-are-having-rough-sex-at-12-20831) Soll das Drehbuch unseres Lebens auf der Erde von Profitgier oder von Menschlichkeit geschrieben werden? Die Politik fördert mit der freien Verfügbarkeit von Pornografie im Internet weder das Wohl des Bürgers noch die sexuelle Befreiung, sondern die Profit-Interessen der Industrie. "Das 21. Jahrhundert ist erst 15 Jahre alt, die restlichen 85 Jahre liegen noch vor uns. Es gibt viele Möglichkeiten, die Welt zu verbessern, ein Umdenken zu bewirken: auf Familienebene, Gemeindeebene, nationaler Ebene sowie internationaler, globaler Ebene". ("Ethik ist wichtiger als Religion", Dalai Lama, 2015) Bitte unterstütze die SOS-Aktion! Danke. . Save Our Sexuality, Save Our World!

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